Spezielle Studienmodule - SSM

Spezielles Studienmodul  (SSM) 52 – Schmerzmedizin
Ergänzend zu den in Inhalten im Modul 25 oder in den anderen Schmerzvorlesungen bietet das SSM 52 ein Vertiefung in das Thema Schmerzmedizin. Dieses Wissen wird vorausgesetzt.
Dieses Modul kann entweder als verpflichtender Teil des medizinischen Curriculums oder als Wahlfach von StudentInnen besucht werden. Aufgrund der stark begrenzten TeilnehmerInnenzahl von 12 Personen je Modul ist eine Voranmeldung nötig. Es findet üblicherweise im Slot 3 oder 6 des Studienjahres statt.

Inhaltlich orientiert sich der Unterricht am biopsychosozialen Schmerzmodell. Theoretisch und praktisch werden die Themen in 90 Unterrichtseinheiten (6 ECTS) präsentiert und diskutiert, mit einem speziellen Fokus auf chronische SchmerzpatientInnen; Grundlagen, wissenschaftliche Aspekte, verschiedene Krankheitsbilder, medikamentöse, physio- oder psychotherapeutische und integrative Therapieangebote.
Dieser Kurs kann in Teilen für den späteren Erwerb des ÖÄK-Diploms „Spezielle Schmerztherapie“ angerechnet werden. Rückfragen beim jeweiligen Ausbildungsanbieter sind empfohlen.

Spezielles Studienmodul  (SSM) 60 – Neuraltherapie
Dieses SSM widmet sich einer integrativen Therapieform, die als „Hausarzt“-Technik in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts im heutigen Ostteil von Deutschland entstanden ist. Mit Hilfe von Lokalanästhetika-Injektionen können funktionelle Störungen (v.a. Schmerzen) einfach, effizient und nachhaltig behandelt werden. Das Hauptziel dieser Behandlung ist die Regulation zurück in den Normalzustand.
Dieses Modul kann entweder als verpflichtender Teil des medizinischen Curriculums oder als Wahlfach von StudentInnen besucht werden. Aufgrund der stark begrenzten TeilnehmerInnenzahl von 12 Personen je Modul ist eine Voranmeldung nötig. Es findet üblicherweise im Slot 6 statt, also nur einmalig im Jahr.
Als Vorwissen wird ein schmerzmedizinisches Grundverständnis vorausgesetzt.

Fast ausschließlich praktisch werden die Inhalte in 90 Unterrichtseinheiten (6 ECTS) vermittelt und diskutiert. Der Hauptfokus sind funktionelle Störungen, die alleine oder in Zusamenhang mit strukturellen Veränderungen gesundheitliche Probleme verursachen. Als Vortragende fungieren überwiegend die ReferentInnen der Österr. Gesellschaft für Neuraltherapie, unterstützt von Vortragenden der Med. Univ. Graz.
Diese Ausbildung wird in Teilen für den späteren Erwerb des ÖÄK Diploms „Neuraltherapie“ angerechnet.

Letzte Aktualisierung: 02.08.2016