Röntgen & Endoskopie

Die Anästhesiologie im Bereich des Röntgen umfasst Magnet-Resonanz (MR), Computer-Tomographie (CT) und endoskopische retrograde Colezysto-Pancreatographie-Tomie (ERCP), der Arbeitsbereich Außen-OP beinhaltet die Brachytherapie, intraoperative Bestrahlung sowie die Stosswellentherapie. Die unterschiedlichsten Interventionen finden in verschiedenen Eingriffsräumen statt.
 
Die interventionelle Radiologie führt in insgesamt 4 Räumen Eingriffe, wie z.B. Embolisationen, percutane transluminale Cholangiodrainage (PTCD), Nephrostomie, transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt (TIPS), Angiographien, Vertebroplastien, percutane transluminale Angioplastie (PTA) und Stents sowie kombinierte Eingriffe durch. Die neuroradiologischen Interventionen finden durch die Begleitung der Neuroanästhesie statt.
 
Die Anwesenheit von AnästhesistInnen während des Eingriffes gewährleistet unseren PatientInnen Schmerzfreiheit. Hierbei werden verschieden Verfahren, wie z.B. Analgosedierung oder die Vollnarkose verwendet.
 
Das CT umfasst: Computertomographie von intensivmedizinisch betreuten Kinder und Erwachsenen, Radiofrequenztherapie, Kryotherapie, Vertebroplastie, und die Biopsie, Punktionen und Drainagen von Organen und tumorösen Strukturen. Das MR umfasst: Magnetresonanz von Kindern, Erwachsenen und intensivmedizinisch betreuten Patienten.
 
Die Brachytherapie umfasst: Bestrahlung von Tumoren mit einem speziellen Verfahren in Allgemeinnarkose, die von außen nur schwer zugänglich sind. Die intraoperative Bestrahlung beinhaltet jene Gruppe von Patienten, die während einer Operation zusätzlich bestrahlt werden.
 
Die extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) wird in der Orthopädie zur Therapie von z.B. Pseudoarthrosen angewandt und in Allgemeinnarkose durchgeführt. Die extrakorporale Stosswellenlithotrypsie (ESWL) wird zur Zertrümmerung von Nierensteinen angewandt und in Analgosedierung durchgeführt.

Letzte Aktualisierung: 31.05.2016
Dr.
Karl Kocher

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