Notfallmedizin

Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 
Das NEF des LKH-Universitätsklinikums Graz wird ärztlich interdisziplinär besetzt, wobei die Anästhesie etwa 50% aller Dienste stellt. Durch das einzigartige duale Notarztsystem von Graz ist die Anforderungshäufigkeit unseres Notarztwagens deutlich unter dem österreichischen Schnitt, während jedoch der Prozentsatz an notwendiger Patientenversorgung höher ist, das heisst das NEF Graz wird gezielter zum Notfallort entsandt. Jährlich werden etwa 1.800 Einsätze absolviert.

Rettungshubschrauber Christophorus 12
Der Rettungshubschrauber Graz wird ebenfalls zu einem überwiegenden Teil von AnästhesistInnen des Universitätsklinikum Graz besetzt. Als höchste Instanz in der Versorgungskette ist die notfallmedizinische Herausforderung noch um eine Stufe höher anzusiedeln und erfordert Kompetenzen auf dem Niveau eines Intensivmediziners. Derzeit ist der Rettungshubschrauber von 7  Uhr (bzw. 6 Uhr früh Sommer) bis zur bürgerlichen Abenddämmerung im Einsatz und absolviert jährlich über 1.200 Einsätze

Chirurgischer Schockraum
Der chirurgische Schockraum ist ein definierter Arbeitsplatz, wo die Anästhesie im Rahmen des Rollenverteilung im Schockraum den Atemwegs-bzw. Kreislaufmanager und auch den Traumaleader stellt. Mit speziellen international anerkannten Ausbildungskonzepten (ATLS, ETC Kurs) werden die KollegInnen auf dieses Tätigkeitsgebiet vorbereitet, geschult und auch als MitarbeiterIn an einem  „Zertifizierten Trauma-Zentrum“ laufend evaluiert. Pro Jahr werden etwa 140 schwerverletzte PatientInnen im Schockraum von Anästhesisten versorgt.  
Letzte Aktualisierung: 12.03.2018
ao.Univ.-Prof.Dr.
Gerhard Prause

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