Hybrid Operationssäle

In den flächenmäßig größten Operationssälen des Klinikums (OP C1 im OP-Zentrum A seit 2011 sowie OP D9 im OP-Zentrum D seit 2017) werden Eingriffe durchgeführt, bei denen im Rahmen der Operationen die Möglichkeit einer gezielten, beweglichen und strahlungsdosissparenden Durchleuchtung gegeben sein muss. Der Begriff „Hybrid“ beschreibt dabei die Möglichkeit der Durchführung von Operationstechniken, die parallel einen chirurgischen Eingriff als auch eine röntgenunterstützte Intervention beinhalten.
Zu den Operationen die in diesen Räumen durchgeführt werden zählen sowohl herz- und  transplantationschirurgische Eingriffe, als auch kardiologische Interventionen unter Einsatz der „Hybrid“-Technologie. Dazu gehören Herzschrittmacher-und Defibrillator-Implantationen, der Aortenklappenersatz über die Leistenarterie, der Aortenklappenersatz von der Herzspitze aus,  die Herzklappenfehler-Korrektur mit Klammer-Technik und Operationen an der Hauptschlagader mit der Notwendigkeit der zusätzlichen Implantation von Metallgerüst-gestützten Gefäßprothesen.
Auch „normale“ Herzoperationen mit Verwendung der Herz-Lungenmaschine (Herzklappen-und aortokoronare Bypass-Chirurgie)  und Kunstherz-Implantationen werden hier durchgeführt.
Abhängig von der Art des Eingriffes erfolgt dieser in Allgemeinanästhesie oder Sedoanalgesie. Nach der Operation erfolgt, ebenfalls abhängig von der Art des Eingriffes, entweder der Transfer an die Kardiologie oder an eine unserer Intensivstationen.
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Letzte Aktualisierung: 14.08.2018
Ass.Prof.Dr.
Wolfgang Marte

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